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Mietrecht
Abstand- und Ablösevereinbarung 222

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Mietrecht

Abstand- und Ablösevereinbarung 222

Soll ein Wohnungssuchender bzw. neuer Mieter eine Abstandszahlung leisten, ist das in aller Regel unwirksam. Ablösevereinbarungen dagegen sind zulässig, wenn Leistung und Gegenleistung in einem angemessenen Verhältnis stehen (Bundesgerichtshof VIII ZR 212/96).

Abstand ist ein Geldbetrag, der für das bloße Freimachen der Wohnung gefordert wird. Zahlen soll den Betrag der Wohnungssuchende, meistens an den Vormieter. Eine derartige Vereinbarung ist nach Paragraph 4 a Wohnungsvermittlungsgesetz unwirksam. Der Vormieter, der mit Zustimmung des Vermieters einen Nachmieter sucht, darf von diesem auch keine "Prämie" oder "Maklerprovision" verlangen.

Erlaubt ist lediglich die Forderung nach Kostenerstattung für den eigenen Umzug. Der Wohnungssuchende muss aber allenfalls die nachweislich entstandenen Umzugskosten erstatten. Ablösevereinbarungen sind Verträge, mit denen sich der Wohnungssuchende verpflichtet, bei der Anmietung der Wohnung Einrichtungsgegenstände des Vormieters zu übernehmen. Das ist zulässig. Rechtlich wird hier ein Kaufvertrag abgeschlossen. Eine derartige Vereinbarung kann sinnvoll sein, wenn zum Beispiel die fast neue Einbauküche des Vormieters übernommen werden soll.

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Modernisiertes 1-Fam.-Haus mit grossem Garten, Gartenhütte, EBK und Garage in Lißberg
Modernisiertes 1-Fam.-Haus mit grossem Garten, Gartenhütte, EBK und Garage in Lißberg Details
Kategorie:
Haus Kauf 
Zimmer:
4.5 
Stadt:
63683 Lißberg, Ortenberg 
Straße:
Weinbergstr. 6 
Wohnfläche:
130 m2
Miete/Kaufpreis:
220.000 EUR